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Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Oberkirch am 29.06.2019

 

Der Tierschutzverein Oberkirch/Renchtal ist finanziell gut aufgestellt. Personell benötigt das Team allerdings  Verstärkung, wie die Vorsitzende Irene Papp bei der Jahreshauptversmmlung am Donnerstag im Gasthaus »Pfauen« bekräftigte. Erfreulich ist das Engagement der Vereinsjugend. 

Von dem herausragenden Engagement des Tierschutzvereins Oberkirch/Renchtal für das Tierwohl zeigte sich Bürgermeister Christoph Lipps nach dem Jahresrückblick der Vorsitzenden Irene Papp beeindruckt.  11000 ehrenamtliche Stunden im zurückliegenden Jahr für Tiere, eine hohe Vermittlungsquote bei Katzen sowie eine gute Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzvereinen, der Stadt und Gemeinden, prägten die Arbeit und den hervorragenden Ruf  des Tierschutzvereins über das Renchtal hinaus. 

Eine »schöne Entwicklung« mache der Verein in der Jugendarbeit. Hier habe sich eine eigenständige Jugendgruppe etabliert, die sich fleißig einbrächte. 

Eine Kostprobe ihres Engagement gaben vier Mädchen mit einer Power-Point-Präsentation über die Verschönerung der Außenfassade der Vereinscontainer in der Katzenauffangstation und mit der Aufführung des Märchens »Der gestiefelte Kater«. Darüber hinaus bestücken sie eine eigene Instagramseite für Mietzen und bringen sich bei Kundgebungen aktiv für Tierrechte ein. »Zugpferd« des Mädchenquartetts ist Melanie Zier. 

Die »gute Nachricht« stellte Vorsitzende Irene Papp voraus. Nach der gewährten Zuschusserhöhung der Städte und Gemeinden von Renchen bis Bad Peterstal-Griesbach im Dezember 2017 von 40 Cent auf 60 Cent pro Kopf und Einwohner sei auch ab Juni 2019 eine weitere Erhöhung um 20 Cent pro Kopf erfolgt. 

Damit könne jetzt  die Zahl der bezahlten Kräfte von bisher zwei auf drei Personen erhöht werden. Dies ermögliche eine hundertprozentige, morgendliche Arbeit, zu der ehrenamtliche Helfer fehlten. 

Insbesondere handwerklich geschickte Rendner sind im Verein willkommen. Beruftätige, ehrenamtliche Helfer könnten sich nur einbringen, wenn es zeitlich mit dem eigenen Beruf vereinbar sei.  »Alleine, ohne die finanzielle Unterstützung können wir auch in Zukunft nicht auskommen«, stellte Papp fest. 

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Schließlich müssten sich Tierschutzvereine oder Tierheime an 365 Tage im Jahr um in die Not geratenen Tiere kümmern. Da gebe es keinen Sonntag und Feiertag. Auch am späten Abend oder in der Nacht klingle bei ihr das Telefon, meistens von der Polizei, dass ein Hund oder ein anderes Tier aufgefunden worden sei.  

Alle zwei bis drei Jahre müssten die Zuschüsse auf den Prüfstand, da die Fixkosten für Tierarzt, Medikamente, Futter, Streu sowie Müllgebühren steigen. Auch der Mindestlohn sei ein Thema. Wenn dieser sich auf zwölf Euro erhöhe, müsste auch im Verein über weitere Erhöhung der Vergütung der bezahlten Kräfte gesprochen werden. 

Kastrationspflicht

Des Weiteren führte die Vorsitzende aus, dass sie nach wie vor eine Kastrationspflicht für weibliche Katzen und Kater befürworte. Diesbezüglich Vorreiter sei die Gemeinde Berglen im Rems-Murr-Kreis. Außerdem fordere sie von Hundehaltern einen Hunde-Führerschein für einen geregelten Tagesablauf der Vierbeiner. Hunde müssten mehrmals am Tag vor die Haustür, um ihr Geschäft zu verrichten. Schlimm sei, wenn Hunde im Zwinger oder an der Kette ihr Geschäft notgedrungen an Ort und Stelle verrichten müssten.  Hier seien schärfere Kontrollen angebracht. Papp sprach sich auch gegen Tiere im Zirkus aus. Den Kassenbericht bilanzierte Kassenwartin Heike Groen. 

Auf der Einnahmenseite verzeichnete sie Spenden und Beträge aus Gerichtsurteilen, Zuschüssen der Stadt, von Privatspendern, vom Tierschutzbund , aus Pensionshaltung. Dagegen stehen Tierarztkosten, Personalkosten und Betriebskosten. 

Durch Dachisolierung und die Umstellung auf Gasheizung werden Energiekosten eingespart. Durch Zuwahl als Beisitzerin verstärkt Nicole Klattig den Vorstand. 

Eine Bilderschau verdeutlichte die Aktivitäten der Vereinsmitglieder. Dazu gehörten die Verschönerung der Vereinscontainer, der »Tag der offenen Tür«, der Besuch vom Kindergarten Bottenau sowie die Aufnahme und Pflege ausgebüxter Hunde und Fundkatzen.

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Sie setzen sich für den Tierschutz ein: (von links, oben stehend) Bürgermeister Christoph Lipps, Nicole Klattig (Beisitzerin neu), Irene Papp (1. Vorsitzende), Heike Decker (Schriftführerin),Heike Groen (Kassiererin), Katja Knittel (Beisitzerin). Jungendgruppe (von links, unten stehend): Michelle Langguth, Laura Ziegelmeier, Melanie Zier, Jasmin Müller sowie (rechts unten) Regine Thorn (2. Vorsitzende). ©Roman Vallendor


Statistik des Tierschutzvereins

Die Statistik des Tierschutzvereins:
11000 ehrenamtliche Stunden

81 aufgenommene Katzen, davon 79 vermittelt
30 Fundhunde, von Besitzern abgeholt

Drei Anzeigen von Tierhaltern beim Veterinäramt wegen schlechter Tierhaltung. rv

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